Gartentage Borken

Presse

Einblicke in schöne Naturoasen

Borkener Zeitung, Bericht vom 3. Juni 2019

Willkommen in grünen und bunt blühenden Paradiesen hieß es am Wochenende in Borken. Neun Gartenbesitzer hatten die Pforten zu ihren Naturoasen geöffnet. Viele „treue“ und auch „neue“ Besucher nutzten das Wochenende, um andere Gartenfreunde zu treffen, zum Fachsimpeln, aktuelle Trends zur Gartengestaltung und Pflanzenzucht zu diskutieren und sich für Neuheiten inspirieren zu lassen.

Der in allen Farben blühende Rosengarten von Helmut Bläker ist eine Augenweide. Auf 1000 Quadratmeter findet sich neben den gut 150 verschiedenen Rosenpflanzen, Biotopen mit Magerrasen und Alpinum auch Gemüseanbau. Seine große Freude, beschreibt der Rosenzüchter, sei der landwirtschaftliche Anbau von Roter Beete, Kartoffeln, Zwiebeln, Buschbohnen und vielem mehr. Einem Besucher, der ihm zu seinem gut aussehenden Buchsbaum gratulierte, erzählte er: „Der Kampf gegen den Buchsbaumzünsler ist schon heftig.“ Doch Dünger helfe, damit der Buchsbaum kräftig wachse und widerstandsfähig sei.

Zum ersten Mal laden Anna-Lena Mergen und Monika Küllik in ihren Familiengarten in der Nähe des Pröbstingsees ein. Hier gibt es eine Ecke zum Spielen, zur Meditation und um zur Ruhe zu kommen, zum Werken und um Fantasie zu entwickeln und zum Naschen: Johannisbeeren, Kirschen, Erdbeeren und Blaubeeren ebenso wie Gemüse und viele Kräuter. Auf der Pfefferminzpflanze finden sich grün schillernde Käfer. „Die lieben unsere Kinder“, meint Anna-Lena Mergen. Auch die Cola-Pflanze, die wirklich nach dem Getränk riecht. So fänden sich noch andere Pflanzen, die die Sinne besonders ansprechen würden, beschreibt sie weiter.

Der Garten Kreyerhoff befindet sich auf einem ehemaligen Bauernhof zwischen Borken und Burlo. Die Familie um Georg Kreyerhoff hat das Hofgelände über viele Jahre in einen parkähnlichen Garten umgewandelt. Inzwischen ist der Garten bis an ein kleines Wäldchen herangewachsen, das zu einem Schattengarten gestaltet wurde. Azaleen, Rhododendren, Funken und andere Schattenpflanzen haben dort ihr Zuhause. Eine Besonderheit sind die englischen Rosen, die außerordentlich duften. Eine Neuheit in diesem Jahr beschreibt Georg Kreyerhoff so: „Aus dem ehemaligen Schweinestall wurde eine Orangerie.“

In Gemen begrüßt Cornelia Weddeling viele Gäste in ihrem „Traumgarten“, naturbelassen und dennoch strukturiert. Im Moment blüht es überwiegend lila und rosa, beispielsweise der Zierlauch Allium, wie schwebende Blütenbälle. Der Mohn in einem herrlichen Orange setzt einen echten Farbtupfer. Schatten spenden ein Walnussbaum und zwei Kirschbäume.

Im Garten von Ursula und Elmar Jung soll das ganze Jahr über etwas blühen. Derzeit blühen die Rhododendron aus und die Rosen starten in ihre Blühzeit. Im Herbst sollen beispielsweise Astern und Sedum und im Dezember der Winterjasmin im Garten Jungs erblühen. Die Spezialität des Sommers sind die Dahlien.

Mitten im Garten von der Familie Berger steht ein alter Kirschbaum. Rasen, Rosen und Rhododendron wachsen im Garten ebenso wie Akelei und Zucchini. Eine Besucherin beschreibt diese Naturidylle als „wild gewachsen und sehr gepflegt“. Der renovierte Bauwagen passe richtig gut ins Bild.

Der Garten der Familie Kormann punktet mit seinem Teich als Mittelpunkt und einem Fischaussichtsturm sowie den künstlerisch gestalteten Dekorationen.

Familie Spieker hat in den schönen Nischen des Gartens viele Sitzgruppen verteilt, die zum Klönen und Genießen einladen. Der kleine Brunnen und die alten holländischen Klinkerpflaster fallen besonders ins Auge.

Bei den Telökens im Garten wird es bald einiges zu ernten geben: Kräuter, Beeren und Gemüse. Die in allen Farben und Formen zahlreichen Insektenhotels und Nistkästen lebenden Bewohner finden daher auch reichlich Nahrung. Bemerkenswert sind neben den vielen Besuchern aus der Region die vielen auswärtigen Gartenliebhaber. So sind Marlies und Heinz Rosing aus Ahaus mit dem Fahrrad unterwegs. Karin und Paul Götz aus Mettingen wollen alle Gärten besuchen und Ideen sammeln. Das allerdings mit dem Auto. Dabei orientieren sie sich an dem gut aufbereiteten Informationsmaterial vom Natur- und Vogelschutzverein Borken.

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Ein Spiel aus Blumen, Licht und Schatten

Borkener Zeitung, Bericht vom 6. Juni 2017

Die Pforten ihrer individuell gestalteten Gärten haben an Pfingsten elf Hobby-Gärtner geöffnet. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, sich Anregungen zu holen.

So unterschiedlich die elf Gärten sind, deren Pforten am Samstag und Sonntag für zahlreiche Besucher geöffnet wurden, so unterschiedlich sind die Philosophien der Gartenbesitzer und damit die Gestaltung ihrer grünen Paradiese.

Dort hinein zu schnuppern, sich Anregungen zu holen, Tipps auszutauschen oder einfach nur die Pracht der Gärten zu bewundern, hatten sich Gäste aus Borken und Umgebung zum Ziel an Pfingsten gemacht. Die meisten der Besucher hatten sich sogar eine kleine Route zurechtgelegt, um mehrere Gärten anzusteuern.

Sammlung alter Bäume

Erstmals beteiligte sich Familie Wolter in Burlo mit ihrem 3000 Quadratmeter großen Garten an den offenen Gartentagen. Jörg und Grazyna Wolter wollten den Menschen ihre Baumsammlung präsentieren. „Auf der ursprünglichen Pferdewiese haben wir bedrohte Bäume aus der Liste „Baum des Jahres“ angepflanzt“, erklären die Besitzer. Holzapfel, Elsbeere, Feldahorn, Mammutbaum und viele andere seltene Arten gibt es da zu bestaunen. Die Stämme sind mit Drahtgittern vor Kaninchenfraß gesichert. Das muss hier draußen sein. Aber auch ein Gemüsegarten und ein japanischer Garten ist bei den Wolters zu finden. Gerne würde die Familie einen Baumlehrpfad für die Grundschüler erstellen. Sie bräuchte dafür aber die Unterstützung der Stadt, wie die Eheleute berichten.

„Blumen öffnen Türen und Herzen“

„Blumen öffnen Türen und Herzen“ ist das Motto von Annegret und Martin Lansmann in Borkenwirthe. Sie unterstützen durch den Verkauf von gespendetem Kuchen die Kinderkrebshilfe „Horizont“ in Weseke. „Bei Kaffee und Kuchen sollen die Gäste Gedanken austauschen“, sagt Lansmann. Schon in den vergangenen Jahren profitierte die Kinderkrebshilfe von der Gartenaktion. Ein festes Team habe sich etabliert, lobt er die vielen freiwilligen Helfer. Sein „Handtuch“-Garten, wie er sein kleines Paradies nennt, ist irgendwie gewachsen. Ein Landschaftsgärtner gab ihm dann den entscheidenden Tipp: Öffnung des Gartens zur Umgebung. „Jetzt kann man über die Felder schauen, die sich in den Garten integrieren“, erklärt er.

Essbare Stadt

Kleine Parzellen findet man beim Verein „Essbare Stadt“, der erstmals an den Gartentagen teilnahm. Obst, Gemüse und Kräuter werden hier von den 25 Mitgliedern geerntet. „Urban gardening aber ohne elitären Überbau“, wie Anna Lübbering erklärt, „das soll schließlich Spaß machen.“

Ganz anderes ist der „Schattengarten“ der Schönebergs. Über 100jährige Eichen wachsen am Haus der Hortensienliebhaber. Mühevoll haben sie ihren Sandboden verbessert. In einem Beet steht neben anderer Deko „Eugen“, ein Geschenk einer Berufsschulklasse an Mechtild Schöneberg.

Seine Augen leuchten in der Dunkelheit.

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Entdeckung bunter Pflanzräume

Borkener Zeitung, Bericht vom 5. Mai 2016

Der Frühling ist da und die Natur zeigt sich von ihrer schönen Seite. Bei den Borkener Gartentagen gibt es in diesem Jahr eine noch größere Auswahl an Zielen als in den vergangenen Jahren. Insgesamt 15 Besitzer öffnen die Tore zu ihren grünen Oasen.

Besucher der Borkener Gartentage haben in diesem Jahr eine noch größere Auswahl an Zielen als in den vergangenen Jahren: Erstmalig sind am 4. und 5. Juni in der Zeit von 11 bis 18 Uhr 15 Gärten für Besucher geöffnet, darunter auch vier „neue“ Gärten. Da heißt es, rechtzeitig eine Fahrradroute zu planen und auf gutes Wetter zu hoffen, betonen die Veranstalter.

„Gartenroute“ individuell zusammenstellen

Die Homepage der Veranstalter bietet Kartenmaterial mit den Standorten, so dass sich jeder seine „Gartenroute“ selbst zusammenstellen kann. Ab Ende nächster Woche sind im Borkener Stadtgebiet Flyer erhältlich. Wer nicht so lange warten möchte, kann den Flyer schon jetzt herunterladen unter www.gartentage-borken.de.

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